Fall: Leben mit Arthritis und Arthrose

Verbesserung nach nur EINER (!) Behandlung

Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung. Der Abbau des Gelenkknorpels führt zu Schmerzen und Lähmungen, und genau wie wir Menschen sind Pferde mit Arthrose besonders bei kaltem und nassem Wetter betroffen. Es ist nicht möglich, eine Arthrose zu heilen, aber es ist möglich, Arthrose auf unterschiedliche Weise zu behandeln und somit den Krankheitsverlauf zu verlangsamen oder gar zu stoppen.

Es gibt verschiedene Arten von Arthrose: Wir unterscheiden häufig zwischen idiopathischer Arthrose, posttraumatischer Arthrose und deformierender Arthrose. Die idiopathische Arthrose ist am häufigsten und betrifft häufig ältere Pferde. Die posttraumatische Arthritis betrifft ein einzelnes Gelenk infolge einer Verletzung. Eine besondere Form der deformierenden Arthrose beim Pferd ist Spat, der in den Gleitflächen der Sprunggelenke auftritt. Oftmals wird diese Art von Arthrose durch Überanstrengung verursacht und entwickelt sich erst langsam. Meist lahmt das Pferd anfangs nur bei Belastung und zu Beginn der Arbeit. Häufig wird die Lahmheit auch deutlich, wenn das Pferd antrabt. Das Pferd versucht, den Huf in den vorderen Bereichen mehr zu belasten, da dies angenehmer ist. Dadurch nutzt es den Huf oder den Hufbeschlag in den vorderen Bereichen stärker ab. Liegt ein Spat schon etwas länger vor, bilden sich bei einigen Pferden knöcherne Strukturen an der Innenseite des Sprunggelenks (sog. Exostosen).

So vielfältig wie Arthrosen auftreten, können sie auch behandelt werden. Wenn ein Pferd von Arthrose betroffen ist, zeigen die Hufe oft eine partielle Abnutzung. Meine Arbeit besteht darin, Schmerzen zu reduzieren und die Bewegungsfähigkeit des Pferdes zu erhöhen. Eine besondere Form des Abriebs an einem Hinterhuf hervorgerufen durch Arthritis. Meine Arbeit hilft solchen Patienten sich mit deutlich weniger Schmerzen viel leichter bewegen zu können.